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Europäischer Gerichtshof: Franken-Kredite sind unwirksam

Viele Verbraucher haben vor einigen Jahren sogenannte „Franken-Kredite“ abgeschlossen, die zwar in der eigenen Währung ausgezahlt wurden, sich aber nach den Tilgungen der Schweizer Franken richteten. War dieses Modell damals noch für den Kreditnehmer lukrativ, änderte sich dies jedoch mit dem Anstieg des Kurses des Franken. Dadurch mussten die Kreditnehmer weit mehr Geld für die Tilgung ihrer Kredite aufwenden als erwartet, was zur Folge hatte, dass vor allem betroffene Bankkunden aus Osteuropa vor Gericht ziehen.

Auch ein polnisches Ehepaar, das 2008 einen solchen Kredit abschloss, ist vor das Bezirksgericht Warschau gezogen, um feststellen zu lassen, ob der Darlehensvertrag mit der Raiffeisen Bank aufgrund der Fremdwährungsklausel nichtig ist. Das Bezirksgericht hat den Europäischen Gerichtshof (EuGH) gebeten zu klären, ob diese Fremdwährungsklausel durch allgemeine Bestimmungen des polnischen Rechts ersetzen lässt oder ob der Vertrag dadurch ungültig ist.

Der EuGH äußerte sich dazu und erklärte, dass die Kredite nach EU-Recht aufgrund dieser Klausel nichtig seien, denn Darlehensverträge, die in Polen geschlossen wurden und an eine Fremdwährung gebunden sind, können nicht einfach die missbräuchliche Klausel der Wechselkursdifferenz durch die allgemeinen Bestimmungen des polnischen Rechts ersetzen lassen.

Somit ist es für die Banken nicht getan, die strittigen Klauseln auszutauschen und die Differenz des Wechselkurses auszugleichen, die Franken-Kredit können komplett rückabgewickelt werden.

Wenn auch Sie vor Jahren einen sogenannten Franken-Kredit abgeschlossen haben, können Sie von uns kostenlos prüfen lassen, ob auch Ihr Kreditvertrag nach EU-Recht unwirksam ist. Kontaktieren Sie uns dazu unter 0201 439 86 80 oder füllen Sie unser Schnelle Hilfe-Formular aus.

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