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Sparkasse kündigt Zehntausenden Prämiensparern

Verbraucher, die in den 90er Jahren Prämiensparverträge abgeschlossen haben, müssen mit einer baldigen Kündigung rechnen, sollten diese aber nicht zwingend einfach hinnehmen!

In den 1990er-Jahren wurden bei den Sparkassen viele Prämiensparveträge geschlossen, die heutzutage eine gute Rendite bringen. Vorstandvorsitzende sagen, diese Renditen seien nicht mehr zeitgemäß, was insbesondere an den anhaltend niedrigen Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) läge. Deswegen hat die Sparkasse München nun Tausenden Verbrauchern den Vertrag gekündigt, weitere tausende Kündigungen stehen noch bevor.

Die Kündigungen stützt die Sparkasse auf ein vom Bundgerichtshof entschiedenes Urteil (14.05.19, Az. XI ZR 345/18), das besagt, dass die Sparkasse ein Kündigungsrecht hat, wenn der Sparvertrag unbefristet ist und der Grund rechtens ist – im Fall der langdauernden Niedrigzinsphase sieht auch der Bundesgerichtshof einen sachgerechten Grund für eine Kündigung.

Doch nicht nur die Sparkasse München hat Kündigungen zu Ende September 2019 verschickt. Auch Kunden folgender Sparkassen sollten ihre Verträge prüfen lassen, denn es gibt viele Gründe, dass die Kündigung doch nicht rechtens ist:

  • Sparkasse Vest Recklinghausen
  • Kreissparkasse Bitburg-Prüm
  • Sparkasse Erding-Dorfen
  • Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen
  • Sparkasse Saarbrücken
  • Wartburg Sparkasse
     

Gern prüfen unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, ob die Kündigung Ihres Prämiensparvertrages durch die Sparkasse unzulässig ist. Vereinbaren Sie dazu einen Termin unter 0201 439 86 80 oder füllen Sie unser Formular aus.

SH Rechtsanwälte ist eine renommierte Fachanwaltskanzlei im Bankrecht und hat schon vielen Mandanten in ihren Verfahren gegen Kreditinstituten und Sparkassen geholfen.

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