Bankrecht

Fachanwalt für Bankrecht

Auszug aus dem Tätigkeitsspektrum von SH Rechtsanwälte im Bankrecht:


Rechtsberatung 
 
  • von Verbrauchern, Unternehmen oder Finanzdienstleistern im Bankvertragsrecht, Bausparkassenvertragsrecht, Genossenschaftsbankvertragsrecht (z.B. Kündigungs- und Widerrufsrechte insbesondere unberechtige Kündigungen, Kontoeinrichtung, -führung und -auflösung, Depot, Devisen, Online-Banking, EC-Karten, Kreditkarten, Falschberatung, Zinsanpassungskauseln sog. Zins-Cap-Klauseln, unberechtigte Gebühren und falsche Abrechnungen);
  • von Finanzdienstleistern bei Fragen des Aufsichtsrechts (z.B. Umstrukturierungen, Fusionen oder Akquisitionen, etc.);
  • von Existenzgründern und Selbstständigen im Fördermittelvertragsrecht (z.B. Förderdarlehen der KfW Bankengruppe oder der GRENKE Bank);
  • von Technologieunternehmen im Finanzdienstleistungsbereich (Stichwort "Banking 4.0" z.B. Near-Banks, oder Finanztechnologie-Unternehmen, insbesondere Prüfung auf rechtliche Zulässigkeit von Geschäftsmodellen);
  • von Crowdinvesting-Plattform bei der Gestaltung und Überprüfung von eines Beteiligungsmodellen und Beteiligungsverträgen;
  • bei der Entwicklung und Etablierung von Compliance-Programmen im Unternehmen (z.B. bei Geldwäschefragen);
  • bei Factoring (z.B. Vertragsgestaltung wie echtes und unechtes Factoring, Exportfactoring, Forderungsabtretung im Ausland, Refinanzierung, etc.);
  • im Rahmen von unautorisierten Zahlungsverfügungen bzw. in Fällen von Kartenmissbrauch (z.B. Phishing, Keylogging, Skimming, Pharming, DNS-Spoofing, EC-Kartenbetrug, Kreditkartenbetrug);
  • beim alternative Formen der Unternehmensfinanzierung (z.B. Hypotheken, Mezzanine, Beteiligungsgesellschaften, Treuhand-KGs, Schuldverschreibungen, Private Equity; etc.)
  • bei Swapgeschäften (z.B. Asset Swaps, CMS Spread Ladder Swaps, Constant Maturity Swaps, Credit Fault Swaps, Devisenswaps, Equity Swaps, Total return Swaps, Währungsswaps/Fremdwährungsdarlehen, Zinsswaps);
  • im Rahmen von Workshops (z.B. für Geschäftsleiter und Aufsichtsorgane gemäß §§ 25c, 25d KWG);
  • bei der Bauträgerfinanzierung (z.B. ordnungsgemäße Absicherung von Kundengeldern nach der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV), die Inanspruchnahme von Bürgschaften nach § 7 MaBV oder die Inanspruchnahme aus Gewährleistungsbürgschaften, etc.)
  • .von Ansprüchen aus Beratungs- und/oder Vermittlungsverträgen wegen fehlerhafter Aufklärung oder dem Vorwurf der Falschberatung

     

Prozessvertretung 

  • bundesweit in allen bankrechtlichen Verfahren vor allen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten und dem Kammergericht Berlin. Wir arbeiten mit renommierten BGH-Anwälten zusammen, so dass wir auch Revisionsverfahren vor dem Bundesgerichtshof durchführen.
  • vor allen deutschen Verwaltungs-, Oberverwaltungsgerichten und dem Bundesverwaltungsgericht bei innersparkassenrechtlichen Streitigkeiten ( z.B. im Zusammenhang mit kommunalen Neugliederungen oder Kompetenzstreitigkeiten zwischen Verwaltungsrat und Vorstand)
  • bei Ombudsverfahrem (Ombusmann der privaten Banken)
  • bei Sanierungsverhandlungen (z.B. wg. Schrottimmobilien oder Unternehmenskrisen)
  • vor Aufsichtsbehörden (z.B. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht - BaFin)
  • bei Bankenmediation
     

Finanzen klar und verständlich.


Das Spektrum unserer anwaltlichen Dienstleistungen im Bankrecht reicht von einer umfassenden Beratung bei Abschluss von Verträgen mit Finanzdienstleistern, zu der Abwehr unberechtigter Forderungen bis zur Durchsetzung berechtigter Ansprüche über die Begleitung, Anpassung und Sanierung von Kreditengagements einschließlich sämtlicher Aspekte des gewerblichen sowie des Verbraucherbankvertragsrechts.

Wir beraten und vertreten Sie im Bankvertragsrecht, bei Konflikten mit Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Bausparkassen, Fintech-Unternehmen oder Bankkunden. Die Banken stehen seit der Wirtschafts- und Bankenkrise im Jahr 2008 unter Erfolgsdruck, leiden unter dem öffentlichen Imageverlust und sehen sich auch zunehmender Regulierung ausgesetzt.

Die Entwicklungen im bargeldlosen und automatisierten Zahlungsverkehr führen zu äußerst komplexen rechtlichen Grundlagen, die dem durchschnittlichen juristischen Laien im allgemeinen Geschäftsverkehr nicht bewusst sind. Die Teilnahme am allgemeinen Zahlungsverkehr ohne Girokonto ist heutzutage nahezu undenkbar. Neue Zahlungsverfahren wie Online-Banking, PayPal oder PayDirekt bergen auch ein nicht zu unterschätzendes Risiko.
 
In den Fällen von Kartenverlust, Skimming (heimliches Auslesen von Karten am Geldautomat im Kartenlesegerät) und Phishing (Betrug mittels falscher E-Mail, Website oder SMS) stellt sich regelmäßig die Frage, in welchen Fällen der Kunde und in welchen Fällen die Bank haftet, wenn es bei Überweisungen, Lastschriftverfahren, Kreditkartengeschäften oder Scheck- und Wechselgeschäften zu unautorisierten Zahlungsverfügungen kommt.
 
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und schildern Sie uns Ihren Fall. Als Kanzlei mit vier Fachanwälten für das Bank- und Kapitalmarktrecht sind wir mit allen bankrechtlichen Fragen bestens vertraut. Bereits bei der ersten Beratung erhalten Sie von uns eine realistische erste Einschätzung zu den Erfolgsaussichten eines weiteren Vorgehens. 

Aktuelles zum Bankrecht

Die Haftung der Bank für nicht autorisierte Überweisungen per Online-Banking

Das Online-Banking hat in der letzten Zeit eine exponentiell steigende Verbreitung gefunden.

Rechtsschutzversicherung verweigert Deckung bei Kreditwiderruf?

Rechtschutzversicherer müssen in Widerrufsfällen den Versicherungsschutz auch dann gewähren, wenn der Rechtsschutzversicherungsvertrag nach dem Kauf des Grundstücks und nach dem Abschluss des Kreditvertrages geschlossen wurde. Der Einwand es liegt ein Vorvertragrechtschutzfall vor greift nicht durch.

Bundesgerichtshof hält Individualbeiträge für unzulässig!

Die Erhebung von Individualbeiträgen bei dem von der Targobank angebotenen Individualkredit ist unzulässig.Der Bundesgerichtshof hat in einem von der Kanzlei SH Rechtsanwälte betreuten Verfahren mit dem Az.: XI ZR 476/16 am 16.05.2017 beschlossen, dass die Targobank die Kosten des Rechtsstreits zu tragen hat.

BGH beschränkt Bankgebühren für SMS-TAN

Banken und Sparkassen verlangen oftmals Gebühren für die Versendung einer Transaktionsnummer (TAN) auf das Handy ihrer Kunden per SMS. Beim Online-Banking muss jede Transaktion aus Sicherheitsgründen mit Eingabe einer TAN bestätigt werden.

Bundesgerichtshof entscheidet: Bearbeitungsgebühren in Unternehmerkrediten sind unzulässig!

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 04.07.2017 (Az.: XI ZR 562/15; XI ZR 233/16) entschieden, dass die Erhebung eines laufzeitunabhängigen Bearbeitungsentgeltes auch in Unternehmerkrediten unzulässig ist.

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