Disziplinarrecht

Anwalt für Disziplinarrecht

Sie brauchen Hilfe bei einem Disziplinarverfahren? Unsere Rechtsanwälte stehen Ihnen gern beratend zur Verfügung und unterstützen Sie in Ihrem Anliegen.

Vladimir Stamenković, LL.M.Rechtsanwalt

Partner
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht
Mediator

Thomas Hüttenmüller, LL.M.Rechtsanwalt

Partner
Rechtsanwalt | Betriebswirt (VWA)
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht
Lehrbeauftragter der FOM Hochschule

Stefan PiotrowskiRechtsanwalt

Partner
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht
Lehrbeauftragter am Studieninstitut der Stadt Essen

Auszug aus dem Tätigkeitsspektrum von SH Rechtsanwälte im Bereich Disziplinarrecht:
 

Rechtsberatung

  • bei der Ermittlung des Sachverhalts im Disziplinarverfahren;
  • bei der Bestimmung der Pflichtverletzung;
  • bei der Bestimmung der Schwere des Dienstvergehens;
  • bei der Bestimmung des Disziplinarmaßes;
  • für das richtige Verhalten im Strafverfahren.

 

Prozessvertretung im Beamtenrecht und Disziplinarrecht

  • bundesweit in allen beamtenrechtlichen Verfahren vor den Verwaltungsgerichten, den Oberverwaltungsgerichten und dem Bundesverwaltungsgericht

 

Kompetente Beratung und Unterstützung im Disziplinarrecht

Das Bundesdisziplinargesetz (BDG) regelt die rechtliche Grundlage für deutsche Beamtinnen und Beamte (bzw. gelten für Landesbeamte die jeweiligen Länderbestimmungen). Liegt nun eine Pflichtverletzung vor, ist der Dienstherr dazu angewiesen, ein Disziplinarverfahren einzuleiten. Der betroffene Beamte ist über diese Verfahrenseinleitung unverzüglich zu unterrichten; es obliegt ihm, ob er sich zu dem Fall mündlich oder schriftlich äußert. Da es sich bei einem Disziplinarverfahren um keine Bagatelldelikte handelt, empfehlen wir Ihnen, sich unverzüglich mit einem Rechtsanwalt für Disziplinarrecht in Verbindung zu setzen, sobald Sie über ein gegen Sie eingeleitetes Verfahren informiert werden. Dieses kann weitreichende Konsequenzen haben:

  • Geldbuße;
  • Verweis;
  • Kürzung der Dienstbezüge;
  • Zurückstufung/Degradierung;
  • Entfernung aus dem Beamtenverhältnis/Dienst;
  • Kürzung des Ruhegehalts;
  • Aberkennung des Ruhegehalts.
     

Typische Vorwürfe für Dienstvergehen innerhalb des Dienstes sind z.B. Verletzung der Amtsverschwiegenheit, Nachgehen einer nicht genehmigten Nebentätigkeit, Verletzung der Dienstzeit, Annahme von Belohnungen oder Orden ohne Genehmigung des Dienstvorgesetzten, Amtsmissbrauch z.B. durch Datenabruf, außerdienstliches Verhalten z.B. in der Öffentlichkeit betrunken randalieren oder auch Betätigung in politischen Vereinen, die die freiheitliche demokratische Grundordnung ablehnen vgl. § 47 BeamtStG, sowie der Vorwurf von Straftaten.

Auch im Falle eines Strafverfahrens sollten Sie nicht zögern, einen Anwalt für Disziplinarrecht aufzusuchen, da sich diesem in der Regel ein Disziplinarverfahren anschließt. In diesem Zusammenhang können Aussagen und Beschlüsse aus dem Strafverfahren auch für das folgende bzw. gleichzeitig laufende Disziplinarverfahren weitreichende Folgen haben, sodass Sie sich nicht nur von einem Anwalt für Strafrecht beraten lassen, sondern auch einen Anwalt für Disziplinarrecht zurate ziehen sollten. Selbst eine Einstellung des Strafverfahrens oder ein Freispruch können dennoch ein Verfahren wegen „disziplinarrechtlichen Überhanges“ nach sich ziehen, das einen teuer zu stehen kommen kann, wenn es zum Beispiel um die Kürzung der Dienstbezüge oder sogar um die Entfernung aus dem Beamtenverhältnis bzw. die Aberkennung des Ruhegehalts gehen sollte.

Unsere Kanzlei SH Rechtsanwälte ist schon seit Jahren im Beamten- und Disziplinarrecht tätig und berät Beamte und Beamtinnen im Falle einer Pflichtverletzung als auch einem eingeleiteten Verfahren. Profitieren auch Sie von der Expertise unserer Anwälte und vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter 0201 439 868 0.

Aktuelles zum Beamtenrecht

Lehrer müssen die Kosten einer Klassenfahrt nicht selbst tragen!

Bei Klassenfahrten handelt es sich für Lehrer um dienstliche Veranstaltungen. Anfallende Kosten müssen von vielen Lehrern dennoch teilweise privat getragen werden.



 

Ohne Unfallanzeige keine Unfallfürsorgeansprüche für Beamte!

Nach einem Dienstunfall können für Beamte Ansprüche auf Unfallfürsorge bestehen. Diese Leistungen umfassen neben der Erstattung von Sachschäden und den Kosten für die Heilbehandlung unter anderem einen Unfallausgleich oder ein Unfallruhegehalt.

Mindestkörpergröße von 163 cm für Bewerber für Polizeivollzugsdienst in NRW rechtmäßig!

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat die Festlegung einer einheitlichen Mindestkörpergröße von 163 cm für männliche und weibliche Bewerber für den nordrhein-westfälischen Polizeivollzugsdienst mit mehreren Urteilen am 28. Juni 2018 als rechtmäßig bestätigt ( AZ: 6 A 2014/17; 6 A 2015/17 und 6 A 2016/17).

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